Himalayasalz - Steinsalz

Himalaya oder nicht?

Himalayasalz obwohl es im Himalayagebirge keine Salzminen gibt?

Seit vielen Jahren wird aus dem Salzminengebiet Lahore (Salt Range) im Norden Pakistans ein erstklassiges, von Umwelteinflüssen verschont gebliebenes und unbehandeltes Salz in die ganze Welt exportiert.

Die Salzlagerstätten befinden sich in einem Mittelgebirge mit dem höchsten Berg Sakaser.
In diesen Salzlagerstätten wird bereits seit dem 16. Jahruhundert Steinsalz abgebaut.

Hauptsächlich wird es folgendermaßen angeboten:

Als Feinstreu, Granulat oder Brocken.

Daneben gibt es das Salz als Bausteine zum Bau einer Salzgrotte, als Kerzenhalter und Leuchten.

Ebenfalls begehrt ist das sogenannte Halitsalz.

Das Steinsalz zieht sich in Flözen von dunkelrot bis rein weiß durch das Gebirge. Halitsalz wird lediglich aus dem reinweißen Flöz gewonnen und ist auch dementsprechend selten.

Kristallsalz, Ursalz, Steinsalz, Himalayasalz oder auch Hunzasalz (benannt nach einem Volksstamm im Himalaya) entsprechen nach den beim LGL durchgeführten Untersuchungen dem Codex Standard für Speisesalz.

Das Alter des Salzstockes schätzt man auf 250 Mio. Jahre. Durch die Nähe zum Himalayagebirge hat sich im Laufe der Zeit die Bezeichnung Himalayasalz eingebürgert. Bis zum Himalayagebirge sind es da aber noch immer 200 – 300 km.

Seit Jahren wird von diversen Abmahnunternehmen nun über diesen Begriff gestritten. Urteile fielen durchaus unterschiedlich aus.
Nun hat allerdings der BGH mit Urteil v. 31.03.2016 – Az.: I ZR 86/13) entschieden:

“Himalaya-Salz” muss auch direkt aus dem Himalaya Gebirge kommen. Nicht ausreichend ist es, wenn es nur aus der näheren Umgebung stammt.

Ein “entlokalisierter” Hinweis irgendwo im Shop, dass das Salz nicht aus dem Himalaya kommt, reicht nicht aus, sondern muss schon in unmittelbarem Zusammenhang mit der Artikelbezeichnung stehen. Wir haben dies bereits seit Jahren in “vorauseilendem Gehorsam” so praktiziert, so dass dieses Urteil für uns keine nennenswerte Überraschung bedeutet.


Wir stellen hiermit ausdrücklich fest: Das angebotene Salz kommt NICHT aus dem Himalayagebirge. Bei dem Begriff Himalayasalz handelt es sich lediglich um eine Produktbezeichnung und NICHT um eine geografische Herkunftsbezeichnung.

Die rosa Tönung beim diesem Salz kommt von den enthaltenen Mineralstoffen (ca. 3%). Daher auch der milde, nicht aggressive Geschmack. Viele Menschen ziehen daher dieses Steinsalz anderen Salzen vor.

Im Gegensatz zu unserem gewohnten Tafelsalz unterscheidet sich das Steinsalz schon einmal durch die Art der Gewinnung: Es wird bergmännisch aus den Lagerstätten heraus gebrochen, mit Sole gewaschen und getrocknet.

Salz aus europäischen Lagerstätten wird in der Regel mit Wasser herausgelöst. Verunreinigungen werden entfernt und man setzt vor der Rückgewinnung des Salzes durch Verdampfen des Wassers gesundheitlich relevante Stoffe wie Jodat oder Fluorid zu. Dem „Siedesalz“ werden dann als Schutz vor Verklumpung weitere Stoffe zur Erhaltung der Rieselfähigkeit beigemischt.

Da Salz Wasser an sich zieht, werden Rieselhilfen – auch Trennmittel genannt – zugesetzt, um ein Verklumpen der Einzelkristalle zu vermeiden.
Pro Kilogramm Siedesalz sind 10 Gramm Rieselhilfen erlaubt. Ihre Kennzeichnung auf der Verpackung ist Pflicht. Erlaubt sind in der EU als Rieselhilfen Calcium- und Magnesiumcarbonat (E 170, 504), Natrium-, Kalium- und Calciumferrocyanide (E 535, 536, 538), Siliziumdioxid sowie Calcium- und Magnesiumsilikate (E 551, 552, 553 a+b) und seit September 2015 Eisentartrat (E 534).

Wir garantieren für unser Himalayasalz – Steinalz:

Unser Lieferant ist nach ISO 9001 und HACCP zertifiziert ist.

  • Es erfüllt den Codex Alimentarius
  • Es ist im pH-Wert fast neutral oder basisch (pH 7,2)
  • Es wird traditionell abgebaut
  • Es werden keine Rieselhilfen oder andere chemische Zusätze beigefügt
  • Unser Salz enthält alle natürlichen Mineralien

Fair Trade auch bei unserem Lieferanten

Unser Lieferant aus Pakistan achtet darauf, dass keine Kinder beschäftigt werden und Mitarbeiter einen ausreichenden Lohn erhalten. Dies wird uns auch von einem unabhängigen Notar in Pakistan bestätigt!

Hier noch das Ergebnis der lebensmittelrechtlichen Untersuchung der Gesellschaft für Bioanalytik, Hamburg GBA:

>98,63% NaCl, 0,08% Ca,< 0,05% Mg, 0,65% SO4, 0,1mg Jod, 2,38ppm Zink, 3500mg Kalium, Feuchtigkeit: 0,04%
(Analyse: Prüfbericht 11015979 – 002 Hamburg 2012)

Wie man sieht, enthält kristallines Steinsalz deutlich mehr Spurenelemente als normales Speisesalz.
Bis auf ca. 0,01 bis 0,05% besteht normales Salz ausschließlich aus reinem Natriumchlorid.

Belegt sind folgende Inhaltsstoffe: Kalium, Calcium, Magnesium, Schwefeloxyd, Eisen, Mangan, Fluor, Jod, Zink, Chrom, Kupfer, Kobalt und Gold. Schwermetalle kommen so gut wie gar nicht vor.

Diese Mineralstoffe und Spurenelemente leisten einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Funktion des ganzen Organismus. Heilpraktiker empfehlen deswegen häufig bei einem Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen eine Sole Trinkkur aus Himalayasalz Brocken.

Salzheilbäder

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden Kurorte, die Solebäder, Soleinhalationen und Trinkkuren im Angebot hatten.
Die Namen zeugen heute noch davon.
Bad Reichenhall, Bad Salzbrunn, Bad Salzschlirf, Bad Salzig, Bad Salzungen, Bad Salzuflen oder Bad Salzdetfurth.

Bei Hautleiden, Atemwegserkrankungen, Rheuma, Gelenk- und Verdauungsbeschwerden werden erfolgreiche Salzbehandlungen durchgeführt.

Ausführliche Informationen über das Steinsalz aus Pakistan erfahren Sie auch noch unter: www.himalayasalz-steinsalz.de