Shiitake
Shiitake

Shii-Take – Einführung

Der Shii-Take oder auch Shiitake (Lentinula edodes) ist ein in Ostasien beheimateter holzbewohnender Weißfäulepilz.
Zusammen mit dem Kulturchampignon und Austernpilz zählt er zu den bedeutendsten Zuchtpilzen überhaupt.
Er wird weltweit zu mehreren Millionen Tonnen angebaut. Größter Produzent ist China, wobei der Anbau bereits vor 1.000 Jahren begonnen haben soll.
China ist also nicht nur die Wiege des Shiitake-Anbaus, sondern auch weltweit der größte Produzent.
Auch in Deutschland wird er in größeren Mengen gezüchtet, so dass man ihn das ganze Jahr über frisch der getrocknet kaufen kann.
Besonders hervorzuheben sind sein guter Geschmack, die lange Haltbarkeit und seine gesundheitlichen Vorzüge.

Shii-Take – Aussehen und Vorkommen

Der Shii-Take wird bis zu 15 cm groß. Er gehört zu den Champignonartigen und Schwindlingsverwandten. Er besitzt einen hell- bis dunkelbraunen, manchmal rotbraunen Hut, wobei der Pilzkörper mit weißen Furchen gemustert ist. Daher spricht man mitunter vom “gemusterten Shiitake-Flower-Pilz”. Die glatten bis rauen Pilzlamellen weisen einen weißen bis gelblichen oder (im Alter) bräunlichen Farbton auf und laufen ein wenig am Stiel herab. Die Haut des Pilzhutes ist häufig von zarten Flocken bedeckt.
Der Shii-Take Pilz wächst auf einer Reihe von Laubbäumen, insbesondere auf solchen mit hartem Holz wie Eiche, Buche, Ahorn, Esskastanie und Walnuss.
Obwohl der Shiitake also auch wild wachsend vorkommt, stammen natürlich nahezu alle verfügbaren Shiitake Pilze aus der Zucht.

Der Shii-Take als Heilpilz

Der Shiitake ist nicht nur ein beliebter Speisepilz, sondern auch ein Heilpilz, der nicht nur in der Chinesischen Medizin sondern inzwischen auch im Westen geschätzt wird.
Die Shiitake Wirkung in der Naturheilkunde verdanken wir der Tatsache, dass der Pilz reich an Vitaminen (wie Vitamin B1 und Vitamin B3), Ballaststoffen, Spurenelementen, Eiweißen und Mineralstoffen sowie Kalium und Zink ist.
Der Vitalpilz Shiitake verfügt über Polysaccharide und den Wirkstoff Lentinan.

Quellen:
Prof. Dr. Jan Lelley “Die Heilkraft der Pilze”
Dr. Jochen Kurth “Dr. Kurths Heilpilzvademecum”
Dipl. Ing. Jürgen Guthmann “Heilende Pilze”

Inhaltsstoffe

Chemische Zusammensetzung und Nährwert des Shiitake

Angaben in 100 g Trockensubstanz (nach United States Department of Agriculture, 2006)

Wasser9,50 gPyridoxin, Vit. B-60,97 mg
Kohlenhydrate296 kcalFolsäure0,16 µg
Eiweiß gesamt9,56 gKalzium 11,00 mg
Fett gesamt0,99 gKalium1534,00 mg
Mineralstoffe gesamt4,56 gMagnesium132,00 mg
Kohlenstoffe gesamt75,37 gPhosphor294,00 mg
Ballaststoffe gesamt11,50 gNatrium13,00 mg
Zucker gesamt2,21 gEisen1,72 mg
Vitamin C3,50 mgZink7,66 mg
Thiamin, Vit. B-10,30 mgKupfer5,16 mg
Riboflavin, Vit. B-21,27 mgMangang1,18 mg
Niacin, Vit. B-314,10 mgSelen46,10 µg
Pantothensäure, Vit. B-521,88 mg

Shiitake als Pilzpulver oder Pilzextrakt

Vitalpilzpulver:

Hier wird der getrocknete Pilzkörper mechanisch zerkleinert und hält alle Wirkstoffe und sekundären Inhaltsstoffe bereit. Die enthaltenen Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, Provitamine und Enzyme beeinflussen in positivem Sinne ausgleichende Prozesse im Körper und tragen so zu einer gesunden Ernährung bei.
Sie sollten aber schon den “Gegenwert” von 100 – 150 g frischen Pilzen essen. Das entspricht also ca. 10 – 15 Gramm getrocknetes Pulver täglich.

Auch das ist noch wichtig:

Je feiner das Pilzpulver, desto wirksamer und hochwertiger ist es, da fein gemahlenes Pulver eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit hat.
Die Zellwände der Pilze bestehen nämlich aus Chitin. Chitin kann vom Organismus nicht verwertet werden. Daher können wichtige Wirkstoffe nicht aufgeschlossen werden.
Somit kommt dem angewandten Mahlverfahren eine große Bedeutung zu.

Die Verarbeitungsmethode, bei der hochfein gemahlenes Pulver entsteht,  wird gemeinhin als “Shellbroken” Methode bezeichnet.

Daraus folgt: 

Grobes Pulver oder Pilzschrot ist wenig wirksam und kann letztlich nur als Tee verwandt werden, da durch die Heißwasserextraktion wieder ein Teil der Inhaltsstoffe für den Organismus verfügbar gemacht wird.

Vitalpilzextrakt:

Extrakte werden aus dem Pilzpulver mit einem Lösungsmittel (Wasser, Wasserdampf oder in einigen Fällen mit Alkohol) gewonnen.

Hierbei werden die sekundären wichtigen Inhaltsstoffe in reiner, rückstandsfreier und konzentrierter Form gewonnen. Die therapeutisch anwendbaren Inhaltsstoffe wie z.B. die Polysaccharide, Glucane und Triterpene sind etwa 20-mal konzentrierter als im Pilzpulver. Daher reichen beim Extrakt ca. 700 – 1000 mg täglich, was 2 – 3 Kapseln á 360 m entspricht.

Das Argument, bei einer Heißwasserextraktion würden die im Pilz enthaltenen Enzyme eliminiert werden ist zwar richtig, aber nicht von Bedeutung. Pilzpräparate ersetzen keinesfalls eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Hier z. B. besonders enzymhaltige Lebensmittel:
Ananas, Mangos, Papayas, Kiwis, Äpfel, Salat und Sprossen sind besonders enzymhaltig. Ein hoher roher Frischkostanteil in unserer täglichen Nahrung hilft uns, dem Körper ausreichend viele Enzyme zur Verfügung zu stellen, da jedes frische, rohe Obst und Gemüse Enzyme enthält.

Bei so einem Angebot an enzymhaltigen Lebensmitteln, ist es nun wirklich zu vernachlässigen, wenn im Pilzextrakt die geringen Mengen an Enzymen, die sonst im Pulver enthalten sind, fehlen.

Vitalpilzpulver oder Vitalpilzextrakt?

Manchmal ist es auch durchaus empfehlenswert Pilzpulver und Pilzextrakt miteinander zu kombinieren.
Rufen Sie einfach an. Wir beraten Sie gerne, mit welchen Vitalpilzpräparaten Sie Ihren täglichen Speiseplan sinnvoll ergänzen können.

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