Maitake (Klapperschwamm)
Maitake (Klapperschwamm)

Was ist der Maitake oder Laubporling?

Manche Pilzarten kennen wir sogar in unserem Raum unter ihrem ursprünglich asiatischen Namen. So ist der Laubporling unter der japanischen Bezeichnung Maitake bekannt. Der lateinische Begriff ist Grifola frondosa, weitere deutsche Synonyme sind Spatelhütiger Porling und Gemeiner Klapperschwamm. Während die Japaner den Maitake Pilz als Speisepilz bevorzugen, schätzen die Chinesen den Laubporling als Heilpilz bzw. Vitalpilz. Der Maitake gehört zur Gattung der Klapperschwämme, Familie der Riesenporlingsverwandten und Ordnung der Stielporlingsartigen. Interessanterweise bedeutet sein japanischer Name übersetzt “tanzender Pilz”. Das hat weder mit seinem Aussehen noch mit seinem Vorkommen zu tun. Die Legende will es, dass der Maitake damals so rar und kostbar war, dass Pilzsammler in Japan wahre Freudentänze aufgeführt haben sollen, wenn sie ihm im Wald begegneten. Da er sogar als wertvoller als Silber galt, wurden die Fundstellen geheim gehalten. Andere hingegen vertreten die Meinung, der “tanzende Pilz” habe seinen Namen der Überlieferung zu verdanken, dass einige Damen einst nach dem übermäßigen Verzehr des Pilzes in wilde Tänze ausbrachen. Ob in diesen Erzählungen ein Körnchen Wahrheit steckt, sei dahingestellt – sicher ist jedenfalls, dass der Laubporling seinen Siegeszug um die ganze Welt angetreten hat, aber immer noch ein bisschen mysteriös ist. Warum heißt der Laubporling auch Klapperschwamm? Diese deutsche Bezeichnung verdankt man der Tatsache, dass die schwammigen Hüte zusammenschlagen, wenn man die Fruchtkörper schüttelt.

Die Fruchtkörper des Laubporling stehen in Büschen laubartig auf dem Waldgrund. Sie besitzen einen Durchmesser von mehr als 50 cm und können ein stolzes Gewicht von 5 bis 15 kg aufweisen. Der Klapperschwamm verfügt über einen Stiel, der sich in viele dünnere Äste verzweigt. Diese wiederum laufen in recht flache, spatelförmige und sich übereinander schiebende Hüte aus, an denen sie seitlich ansetzen. Die Breite der bräunlich-grauen, längsrunzelig Hutlappen beträgt zwischen 2 bis 6 oder 12 cm. Auf der Unterseite sind runde, weiße Poren zu bemerken, die ein weißes Sporenpulver absondern. Seine Form und seine Farbe machen es schwer, den Laubporling zu erkennen, da er beinahe mit einem Baum verwechselt wird. Der Gemeine Klapperschwamm mit seinen breiten, halbierten Einzelhüten in büschel- oder rosettenartiger Verwachsung ist nach dem Finden jedoch leicht zu identifizieren. Seine Oberseite ist leicht runzelig. Bemerkenswert ist, dass er theoretisch einige Jahrzehnte lang lebt und mehrere Jahre an derselben Stelle erscheint.

Wo wächst der Gemeine Klapperschwamm?

Der Name Laubporling legt es nahe: Der Maitake Pilz bildet sich bevorzugt am Fuße von Laubbäumen wie Buchen, Edelkastanien, Linden und vor allem Eichen und parasitiert an deren Wurzeln. An Stubben von gefällten Bäumen kann er genauso vorkommen wie an Baumstämmen, wobei er über sein Myzel auch benachbarte Laubbäume befällt. Durch den Laubporling-Befall wird eine Weißfäule im Holz ausgelöst. Zwar stammt der Maitake aus Japan, doch er kommt dort nur im Norden natürlich vor. Global befindet sich sein Verbreitungsgebiet in der gemäßigten Zone und in den Subtropen, sowohl in Europa als auch in Amerika.

Warum könnte man Laubporling und Eichhasen verwechseln? Der Gemeine Klapperschwamm besitzt keine zentral gestielten Hüte. Er weist einige Parallelen zum Bergporling und zum Riesenporling auf, wobei die Poren jener Pilzart bei Druck schwärzen. Beim Laubporling ist das nicht der Fall.

Maitake wofür? Der Laubporling als Speisepilz

Ist Klapperschwamm Pilz essbar? Ja, definitiv. Man geht davon aus, dass der Maitake in Japan und China seit 3.000 v. Chr. gesammelt und verzehrt wird. Er ist damit ein sehr alter Speisepilz. Nach wie vor isst man ihn gern, wobei er nicht mehr so selten ist, dass man beim Sammeln Freudentänze in Betracht zieht: Schätzungen zufolge ist er gegenwärtig neben dem Shiitake einer der wichtigsten Speisepilze in diesen asiatischen Ländern. In den 80er-Jahren begannen die Japaner mit dem professionellen Anbau von Maitake Speisepilzen. In den letzten Jahren schafften sie es auf eine Produktion von circa 40.000 Tonnen, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden und den Exportmarkt zu beliefern. Maitake kaufen oder sammeln? Man spart sich allerlei Umstände, wenn man anstatt den Maitake zu sammeln oder zu züchten die Pilze zum Verzehr im Handel kauft.

Der Kapselschwamm als Speisepilz entfaltet einen angenehm “pilzartigen” Geschmack, der sich mit dem Geschmack von anderen Pilzarten vergleichen lässt. Wer mag, kann einige gängige Maitake Rezepte ausprobieren. Schmackhafte Klapperschwamm Rezepte sehen es beispielsweise vor, dass man den Pilz brät und ihn mit Reisgerichten serviert. Gebratener Klapperschwamm auf Walnuss-Risotto gilt als Delikatesse. Alternativ bietet sich ein Steak mit Maitake-Pilzen und Pfeffersauce an. Wenn es einfach und schnell gehen soll und man den unaufdringlich schmeckenden Speisepilz als Beilage verwenden möchte, genügt es, ihn Butter oder Öl anzubraten. Ob als Ersatz für Champignons, in Kombination mit anderen Pilzen, in der japanischen Küche oder für vegetarische Mahlzeiten – die Klapperschwamm Zubereitung ist unkompliziert und liefert leckere Ergebnisse. Wichtig ist aber, dass man die Pilze möglichst jung und frisch kauft; im Alter werden sie nämlich relativ zäh.

Wofür ist Maitake gut? Der Laubporling als Vitalpilz

Wie wirkt Maitake? Während es noch nicht ausreichend Ergebnisse von Langzeitstudien gibt, um die Maitake Wirkung zu belegen, besteht kein Zweifel daran, dass die traditionelle chinesische Medizin ihn aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe schätzt. Warum sollte man Maitake Pilze kaufen? Inhaltsstoffe wie Polysaccharide (allen voran Grifolan und Grifolin) entfalten genauso ihre Wirkung wie z. B. Lektine und metallgebundene Proteine. Guanylsäure und Nukleotide sind ebenfalls nachgewiesen, und von ihnen erhofft man sich einen Effekt auf den Aufbau von Zellkernen. Maitake Erfahrungen haben nahegelegt, dass die Trockenmasse der Vitalpilze einen vergleichsweise hohen Fettanteil aufweist. Linolensäure, Oleinsäure und Lecithin sind ebenfalls enthalten. Außerdem festgestellt hat man die Vorstufe von Vitamin D (Ergosterol) sowie die Vitamine Niacin, Riboflavin, Biotin, Thiamin und Folsäure. Von Interesse sind des Weiteren Spurenelemente und Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Magnesium, Kalzium und Selen. In dem Klapperschwamm Heilpilz schlummert also ein großes Potenzial. Maitake – wie einnehmen? Wenn man den Vitalpilz Klapperschwamm für sich entdecken möchte, stehen zur gezielten Einnahme der Maitake Wirkstoffe im Handel Maitake Pulver und Maitake Extrakt in Kapseln zur Auswahl.

Zum SHOP

Kennen Sie schon unser Himalayasalz?