Coriolus versicolor (Schmetterlingstramete)
Coriolus versicolor (Schmetterlingstramete)

Was ist Igelstachelbart?

Es handelt sich beim Igelstachelbart (Hericium erinaceus) um einen hier heimischen Pilz, der seinen landläufigen Namen der igelartigen Form verdankt. Weitere Bezeichnungen, für die zu der Ordnung der Täublingsarten und zur Gattung der Stachelbärte gehörenden Pilzart, sind Löwenmähne und Affenkopfpilz. Die Franzosen sprechen von Pom-pom blanc und die Chinesen und Japaner von Yamabushitake, Shan Fu und Shishigashira. Der Igel-Stachelbart verfügt über einen beigefarbenen, hellen Fruchtkörper, der mitunter leicht rötlich bis gelblich wirkt. Er wird 10 bis 25 cm dick und bis zu 30 cm groß und fast nie verzweigt. “Stacheln” mit einer Länge von rund 5 cm und einem Durchmesser von circa 2 mm verleihen dem Igelstachelbartpilz sein Igel-artiges Aussehen. Sie sind an der Unterseite zu finden und wachsen dicht beieinander. Interessanterweise sind sie nicht hart wie echte Stacheln, sondern weich. Eine faserig aufgerissene Oberseite ist ebenfalls charakteristisch für den Affenkopfpilz. Das weißliche Fleisch des Löwenmähnenpilzes ist von faseriger bzw. zäher Konsistenz. Ebenfalls weiß ist das Sporenpulver, wohingegen die rundlichen, an der Oberfläche leicht warzigen bis glatten Sporen farblos sind. Warum Affenkopfpilz, wenn wir doch eher an Igel mit Stacheln denken? Dieser Name rührt daher, dass in China eine Affenart einen so stark behaarten Kopf besitzt, dass man ihr Gesicht kaum erkennt. Ebenso lassen sich Parallelen zur Mähne eines Löwen ziehen, weshalb die Pilzart noch Löwenmähne genannt wird.

Igelstachelbart züchten, Affenkopfpilz sammeln oder Igelstachelbart frisch kaufen? Es handelt sich beim Hericium erinaceus um einen ziemlich seltenen Pilz, der hierzulande heimisch ist. Auf der einen Seite ist er in den europäischen Ländern weitverbreitet; auf der anderen Seite kommt er dort stets nur selten und zerstreut wachsend vor. Er wächst vorwiegend an alten Laubbäumen und verletzten Harthölzern, beispielsweise an Eichen und Buchen. Apfelbäume und Nussbäume beherbergen den Igelstachelpilz seltener. Wie dies für Weißfäulepilze üblich ist, setzt sich der Affenkopfpilz an den Wunden am Baumstamm fest und zerstört über kurz oder lang das Holz. Nicht nur in Europa, sondern auch in Nordamerika und in Ostasien wächst der cremefarbene Igelstachelbartpilz.

Zieht man die Igelstachelbart Zucht in Betracht, sollte man das Folgende beachten: Die Chinesen nutzen zum Anbau des Igelstachelbarts meist Behälter aus Glas oder Kunststoff. Als Nährboden kommen Altpapier, Sägemehl, Maiskolben, Reisstroh, Zuckerrohrabfälle oder Baumwollabfälle infrage. Zudem hat es sich eingebürgert, beim Affenkopfpilz züchten noch Kleie, Saccharose oder Gips hinzuzugeben; vor allem Weizenkleie soll zu schnell wachsenden und kräftigen Myzelen verhelfen. Mit zunehmendem Alter besteht ein Risiko von Grünschimmel, so dass man die KulFvierung des Igelstachelpilzes den Fachleuten überlassen sollte.

Ist Igelstachelbart essbar?

Ja, der Pom-Pom-Pilz ist ein Speisepilz und darf verzehrt werden. Das hebt ihn von den meisten anderen Stachelpilzen ab. Will man den Igelstachelbart Pilz zubereiten, ist es möglich, ihn selbst zu sammeln oder im Garten an Baumstämmen zu züchten. Eine bessere Idee ist der Kauf im Handel. Igelstachelbart Rezepte sehen es vor, dass man den Pilz ungewaschen zubereitet. Das hat damit zu tun, dass er sich sonst mit Wasser vollsaugt und aufquillt. Es ist z. B. üblich, für ein Igelstachelbart Rezept den Pilz in Würfel zu schneiden und ihn in Öl oder Butter anzubraten. Wer mag, schneidet ihn stattdessen in Scheiben. Bei einem solchen Affenkopfpilz Rezept bietet es sich an, die Pilzscheiben zu panieren und in einem ähnlichen Stil wie ein vegetarisches Schnitzel zuzubereiten.

Von der Konsistenz her lässt der Affenkopfpilz an Meeresfrüchte denken, doch das ist auch schon alles, was er damit gemeinsam hat. Sein Geruch erinnert ein wenig an Kokosnuss mit einem Hauch von Zitronengras; sein Geschmack lässt sich als dezent süß, unaufdringlich und angenehm beschreiben. Manch einer denkt an Hühnchenfleisch bzw. Geflügel oder an Kalbsfleisch.

Der Affenkopfpilz als Heilpilz: Igelstachelpilz Wirkung und Igelstachelpilz Erfahrungen

Der Hericium erinaceus ist im Hinblick auf den Mineralstoffgehalt mit anderen Pilzarten in Deutschland und im Ausland gleichwertig. Was den Igelstachelbart als Vitalpilz interessant macht, ist seine überdurchschnittlich große Anzahl an essenziellen freien Aminosäuren von wahrscheinlich bis zu 16 %. Insgesamt ließen sich bei Studien 19 freie Aminosäuren nachweisen. Damit birgt der Igelstachelpilz als Heilpilz ein großes Potenzial in sich. Sein Kalium-Natrium- Verhältnis wird als vorteilhaft bewertet.

Auf die Frage “Warum Igelstachelpilz Kapseln oder Pulver kaufen?” gibt es mehrere Antworten. Die chinesische Medizin lässt den Vitalpilz Hericium für verschiedene Zwecke zum Einsatz kommen. Er bietet sich hierfür theoretisch nicht nur wegen der Aminosäuren an, denn zu seinen Wirkstoffen gehören darüber hinaus noch Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Kalium, Selen und Germanium. Polypepide, Polysaccharide, Hericenon und Erinacin sind ebenfalls im Igel-Stachelpilz enthalten. Der Affenkopfpilz als Vitalpilz verfügt über den Wirkstoff Limonen, der ihm nicht zuletzt den leichten Zitrusduft verleiht. Der Affenkopfpilz ist hierzulande als Igelstachelpilz Pulver und als Igelstachelpilz Extrakt erhältlich.

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