Rhodiola
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Was ist Rhodiola rosea

Rhodiola-Extrakt wird aus der Wurzel Rhodiolae roseae radix (auf Deutsch auch unter dem Namen Rosenwurz) hergestellt.

Bei Rhodiola rosea handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse und sie liebt es kühl.
Sie ist im nördlichen Polarkreis und in höheren Bergregionen Europas, Asiens und Nordamerikas und besonders gern in Sibirien beheimatet. Den Namen Rosenwurz verdankt sie ihrer, geschnitten nach Rosen duftenden, Wurzel.

Die Inhaltsstoffe von Rhodiola rosea

Als Hauptwirkstoffe werden i. d. R. Rosavine (Rosavin, Rosarin, Rosin) und Salidrosid aufgeführt.
Hierbei handelt es sich um sogenannte psychotrope Substanzen. Eine psychotrope Substanz ist ein Wirkstoff, der die menschliche Psyche beeinflusst.

Rosenwurz in der Volksheilkunde

Der Rosenwurz ist in russischen, baltischen und skandinavischen Ländern seit langem in der traditionellen Volksheilkunde bekannt. Er wird sowohl als Tee als auch in Form von Extrakten eingesetzt. Auch in der chinesischen und tibetischen Medizin wird Rhodiola rosea traditionell verwendet, um die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dazu gehören auch nervöse oder sexuelle Störungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder Infektionskrankheiten. Die Rhodiola rosea gilt als adaptogene Heilpflanze deren spezifischen Inhaltsstoffe den menschlichen Organismus widerstandsfähiger gegenüber verschiedenen Stressfaktoren machen soll.

In der wissenschaftlichen Datenbank Pub-Med werden aktuell über 40.000 Veröffentlichungen, die sich mit Rhodiola beschäftigen, aufgeführt. Rhodiola rosea ist in verschiedenen Ländern wie Großbritannien, Österreich oder Schweden als pflanzliches Arzneimittel zugelassen.

Nachdem Rosenwurz in der Volksmedizin seit Langem eingesetzt wird und ist gegen eine vorübergehende Anwendung von Rosenwurz als pflanzliches Mittel bei Stresssymptomen wie Erschöpfung und Schwächegefühl nichts einzuwenden.