Ginseng
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Ginseng wird in bestimmten Regionen Kanadas sowie in einigen US-Bundesstaaten, vor allem Wisconsin und New York sowie in China angebaut. 
Hauptsächlich wird er aber in Korea zwischen dem 36. und 38. Breitengrad angebaut, da dort die besten klimatischen Verhältnisse für den Anbau der Ginsengpflanze herrschen.
Die Jahresproduktion beträgt dort über 11.000 Tonnen (Stand 2016).

Roter asiatischer Panax Ginseng

Ginseng findet bereits seit ca. 2.000 Jahren Verwendung in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Aufzeichnungen über die stärkende Wirkung für Geist, Körper und Seele finden sich bereits 100 Jahre vor Christus.
Die Ginsengwurzel ist im asiatischen Raum seit jeher ein Symbol für Gesundheit, Lebenskraft und Vitalität.

Anbau

Die Ginsengpflanze benötigt ein Wachstum von ca. 5 – 6 Jahren. Erst nach dieser Zeit beinhaltet sie in ausreichendem Maße die erwünschten Inhaltsstoffe – in erster Linie die Genoside.
Mit einem erneuten Anbau sollte man den Boden ca. 10 Jahre ruhen lassen, da die Wurzel dem Erdreich die Nährstoffe entzogen hat.

Roter oder weißer Ginseng?

Rot und Weiß sind keine botanischen Unterscheidungen sondern beziehen sich auf die Herstellungsweisen. Roter Ginseng wird nach der Ernte mit heißem Wasser gedämpft, der Weiße wird gebleicht.

Ginseng-Pulver oder Ginseng-Extrakt

Die Zusammensetzung und Menge der enthaltenen Ginsenoside sind für die jeweilige Ginsengart spezifisch. Je nach Teil der Wurzel, Alter der Pflanze und Art der Verarbeitung können dabei erhebliche Unterschiede auftreten.
Aus diesem Grund sollte man nicht auf Ginseng-Pulver sondern auf Ginseng-Extrakt zurückgreifen.
Der Extrakt ist immer auf einen gleichbleibenden Gehalt von Ginsenosiden zwischen 20% und 80% standardisiert.
Es macht keinen Unterschied in der Qualität für welchen Extrakt Sie sich entscheiden.
Das chinesische Arzneimittelbuch empfiehlt 3–9 g Wurzel und somit eine Tagesdosis von 45–136 mg Ginsenosiden.
Das entspricht beim Amansi Ginseng-Extrakt bei 360 mg Kapselinhalt und einer Standardisierung von 20% 1 – 2 Kapsel (72 oder 142 mg Ginsenoside) täglich.

Inhaltsstoffe

Die Ginsengpflanze enthält Ginsenoside, Polysaccharide, Fettsäuren, Vitamine, ätherische Öle, Spurenelemente, Folsäure und Aminosäuren.
Als Hauptwirkstoffe gelten die Ginsenoside, die fast ausschließlich in den Panax-Arten vorkommen. Der Ginsenosidegehalt wird als Maß für die Qualität der Ginsengwurzel betrachtet. Die Pflanze wird bevorzugt im Alter von 5–7 Jahren geerntet, wobei alle Wurzelteile (Haupt-, Neben- und Haarwurzeln) mit der Schale verarbeitet werden. Ginsenoside sind bitter schmeckende, oberflächenaktive Steroidglykoside mit einem Zuckerteil und einem Triterpenteil, dem sog. Aglykon.