Neempellets – ein Geschenk des Niembaumes

Der Niembaum ist ein Lieferant von unglaublich vielen Wirkstoffen und Niemprodukten. Da er in Indien und den Nachbarländern beheimatet ist, wird er dort schon seit Jahrhunderten für die kostbaren Inhaltsstoffe wie das Azadirachtin geschätzt. Ob in der Landwirtschaft zur Pflanzenpflege und als Insektizid, bei der Naturheilkunde und im Ayurveda oder nun auch in unseren Breitengraden in der Naturkosmetik – Niemöl, Niempulver und Neempellets sind Forschungsergebnissen zufolge wirksam und dabei unbedenklich. Die Niempellets lassen sich in der Gewinnung und Anwendung mit dem Niempulver vergleichen und sind auf die Produktion von Niemöl aus den Samen – und nicht den Blättern – des Margosa-Baumes zurückzuführen.

Niempellets Anwendung

Die Rückstände der Niemölproduktion, also die geschroteten, entölten Niemsamen, werden getrocknet und zu Niempulver oder Neempellets verarbeitet. Die Einarbeitung dieser Pellets in den Boden soll als Dünger dienen und die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen versorgen sowie bestimmte Schädlinge bekämpfen. So hat sich die Niempellets Wirkung gegen Bodenwürmer wie Nematoden bewährt. Sie stellen einen problematischen Pflanzenschädling dar und werden durch Neempellets abgetötet. Das verhindert, dass die Bodenwürmer den Nährstofftransport zu den Pflanzen hindern und deren Absterben verursachen.

Durch den Einsatz von Neempellets soll es außerdem möglich sein, im Garten oder auf einem landwirtschaftlich genützten Land die Population von Regenwürmern zu fördern. Mehr Regenwürmer bedeutet, dass der Boden locker gehalten wird, womit die Wurzeln besser Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Niempellets sollen mehr Stickstoff im Boden zurückhalten, welcher wiederum den Pflanzen verfügbar ist. Des Weiteren hat es sich erwiesen, dass Niempellets die Nitratbildung im Boden verringern, indem das Entstehen und das Vermehren von nitratproduzierenden Bakterien durch sie unterdrückt werden.

Folgende Inhaltsstoffe lassen sich in Neempellets nachweisen:Hauptnährstoffe (% der Trockenmasse)Stickstoff (N) 3,5Phosphor (P) 3,0Kalium (K) 1,0Kalzium (Ca) 1,0Magnesium (Mg) 0,5Spurenelemente (ppm – part per million)Kupfer (Cu) 20Mangan (Mn) 70Eisen (Fe) 270

Sie sollten jedoch eines nicht vergessen: Niempellets sind nicht bei allen Pflanzen gleich effektiv. Bei Kartoffelpflanzen helfen sie beispielsweise nicht, da jene nicht dazu in der Lage sind, die Niempellets-Inhaltsstoffe aus dem Boden aufzunehmen.

Niempellets – Verarbeitung

Arbeiten Sie die Niempellets einfach direkt in den Boden ein. Für 1 m2 genügen rund 50 g Pellets. Um zu sparen, empfehlen wir Ihnen die folgende Vorgehensweise: Geben Sie 1 kg Niempellets in einen Seidenstrumpf oder ein ähnliches Material mit geeigneter Form und tränken damit bis zu 20 l Gießwasser. So entsteht quasi eine Jauche aus Niempellets zum regelmäßigen Gießen. Die Jauche aus Neempellets soll die Blätter vor Schädlingsbefall schützen. Färbt sich das Gießwasser nicht mehr braun, wurden die Inhaltsstoffe in den Pellets komplett aufgebraucht und sie sollten durch neue Niempellets ersetzt werden. 
Werfen Sie solche Pellets jedoch nicht weg, denn die übrig bleibenden Feststoffe eignen sich nach wie vor als Dünger.

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Umfangreiche Informationen zum Niembaum finden Sie unter: www.niembaum.com